Historisches Ergebnis für MSV-Volleyballnachwuchs

 

Nummer 4 in NRW

 

Am 18.05 trat die männliche U 12 der MSV-Volleyballer bei der Westdeutschen Meisterschaft in Düren an. Die Qualifikation zu der Meisterrunde der zwölf besten Mannschaften des Bundeslandes gelang den Meckenheimern ohne Niederlage, sodass sie trotz hochkarätiger Konkurrenz aus den Landesleistungsstützpunkten Essen oder Paderborn sogar als leichter Favorit in die Endrunde gingen. Die Zielsetzung der Trainer Münz, Miczka und Springer war zunächst dennoch die Platzierung unter den Top 8, da man sich der Stärke der Gegner bewusst war.


Die Vorrunde meisterten die MSV-Jungend als Gruppensieger souverän mit zwei 2:0-Siegen gegen den Werdener TB und den TB Höntrop. Im Viertelfinale bekamen sie mit dem Blau-Weiß Aase einen der stärkeren Zweitplatzierten zugelost. Gegen die technisch starken und agilen Gegner gelang den Meckenheimern jedoch eine ihrer besten Saisonleistungen, sodass auch in diesem Viertelfinale ein souveränes 2:0 gelang. Im Halbfinale mussten sich die MSV-Jungen mit einem der Turnierfavoriten messen.

 

Im ersten Satz entwickelte sich ein für das Alter beachtliches Spielniveau mit vielen technisch komplexen Spielsituationen. Lange sah es nach einem Satzgewinn der Meckenheimer aus, doch den Essenern gelang es am Ende, ihre athletische Überlegenheit auszuspielen und den Satz knapp zu gewinnen. Sichtlich angeschlagen von dem unglücklichen Satzausgang ging die Meckenheimer Mannschaft in den zweiten Satz, sodass sich immer mehr Fehler einschlichen, was den Essenern ein dominantes Spiel ermöglichte. Somit ging auch der zweite Satz und der damit verbundene Finaleinzug an Essen. Obwohl die anfangs gesteckten Ziele zu diesem Zeitpunkt schon bei weitem übertroffen waren, sah man den Meckenheimer Jungen den Frust an über das verlorene Halbfinale an. Insgeheim träumte doch jeder vom Finale, was auch auf alle möglich gewesen wäre.

 
Im Spiel um Platz 3 gegen die Jungen vom Landesstützpunkt Dortmund-Hörde ging es noch um eine Medaille. Gegen die wohl technisch beste Mannschaft des Turniers gelang den MSV-Jungen ein starker erster Satz, der recht deutlich gewonnen wurde. Im zweiten und dritten Satz merkte man ihnen aber immer mehr die Ermüdung des langen Turniertages und den allgegenwärtigen Frust über den verfehlten Finaleinzug an. Hörde war in den entscheidenden Momenten einfach wacher und sicherte sich mit dem knappen 2:1-Sieg im Tie-Break die Bronze-Medaille der Westdeutschen Meisterschaft. Für unsere MSV-Jungs steht am Ende ein starker vierter Platz auf der Haben-Seite, was für den Meckenheimer Volleyball die historisch beste Leistung bei einer Landesmeisterschaft ist. Die Tatsache, dass sich die Jungen nicht so richtig darüber freuen können und eigentlich noch mehr möglich gewesen wäre, zeigt, welches Potential in der Mannschaft steckt und dass in den nächsten Jahren noch viel erreicht werden kann.

 


Besonders stolz ist die Volleyballabteilung auf die Entwicklung dieser Mannschaft. Vor gut zwei Jahren gingen die Abteilungsleiter Georg Münz und Ulrike Springer an die Grundschule KGS Meckenheim und begeisterten einige Talente für ihr Volleyballtraining. Mittlerweile zählen sie zu den besten Volleyballern ihres Jahrgangs in Nordrhein-Westfalen und somit sehr wahrscheinlich auch in Deutschland.


Die Volleyball-Abteilung des MSV legt einen großen Wert auf Kontinuität, sodass jedes Jahr nach neuem Nachwuchs in der folgenden Altersklasse gesucht wird, um die Erfolge in den nächsten Jahren zu bestätigen und weiterhin auf dem höchsten Jugend-Leistungssport-Niveau konkurrenzfähig zu sein.

Interessierte Jungen der Jahrgänge 2008 bis 2011 können gerne mittwochs 17-18:30 zu einem Probetraining in die Meckenheimer Dreifachhalle am Schulzentrum kommen. Weitere Infos unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!